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Ziehriefen, Kratzer, Scheuerstellen und sonstige Oberflächenfehler bleiben sichtbar. Für untergeordnete Oberflächen, die nicht im Blickfeld liegen, z.B. Hinterlegung von Schattenfugen, für Schubstangen etc. geeignet. |
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Relativ gleichmäßige, etwas stumpf aussehende Oberfläche: Kleine Ziehriefen und Kratzer werden beseitigt (kein Planschliff). Je nach Schleifkorn sind grobe bis feine Schleifriemen sichtbar. |
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E2 Gebürstet Gleichmäßige, helle Oberfläche: Die Bürstenstriche sind sichtbar. Ziehriefen, Kratzer etc. werden nur zum Teil entfernt. Pflegefreundlich, erhöhter Selbstreinigungseffekt im Außenbereich. Als mechanische Vorbehandlung meist angewendet. |
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E3 Poliert Glänzende Oberfläche: Ziehriefen, Kratzer etc. werden nur zum Teil entfernt. Anwendung bevorzugt im Innenbereich. Pflegeleicht. |
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E4 Geschliffen und gebürstet Gleichmäßige helle Oberfläche: Riefen, Kratzer, Scheuerstellen etc., - vor allem verdeckte Korrosionserscheinungen, - die bei E0 oder E6 sichtbar werden können, werden beseitigt, (kein Planschliff). Pflegeleicht. |
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E5 Geschliffen und poliert Glatte, glänzende Oberfläche: Riefen, Kratzer, Scheuerstellen etc., - vor allem verdeckte Korrosionserscheinungen, - die bei E0 oder E6 sichtbar werden können, werden beseitigt, (kein Planschliff). |
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Matte, rauhe Oberfläche: Riefen, Kratzer etc. werden teilweise egalisiert. Materialbedingte Veränderungen im Oberflächenaussehen sind nicht immer zu vermeiden. Etwaige, das dekorative Aussehen beeinträchtigende Korrosionserscheinungen, die vor dem Beizen nicht oder nur schwer erkennbar sind, können durch diese Behandlung sichtbar werden. |
Chromatieren DIN 50939
Die einwandfreie Vorbehandlung ist Voraussetzung für eine GSB-gerechte Beschichtung. Während der Vorbehandlung wird der Haftgrund (Verankerungsschicht) zwischen Grundmetall und anschließender Beschichtung erzeugt. Für Aluminium wird zur Bildung dieser Haftvermittlungsschicht in der Regel eine Chromatierung nach DIN 50939 angewandt.
Bei der Chromatierung wird, wie auch bei allen anderen Vorbehandlungsverfahren, das zu beschichtende Aluminiumteil gereinigt, gespült, mit einer geeigneten Beizung die natürliche Oxidhaut entfernt und gespült. Im Zuge der Chromatierung wird die nun blanke Aluminiumoberfläche chemisch in die gewünschte so genannte Konversionsschicht umgewandelt, dann mehrfach gespült und anschließend getrocknet. Diese Vorbehandlungsschritte sind für die spätere einwandfreie Haftung aller Beschichtungssysteme von größter Bedeutung und ebenso wie die dabei erzeugten Schichten wichtige Prüfkriterien bei den Prüfungen der GSB.Voranodisierung
Bei beschichteten Aluminiumteilen
kann in Küstennähe, in Schwimmbädern oder auch in entsprechend
belasteter Industrie-umgebung trotz ordnungsgemäßer Vorbehandlung
Filiformkorrosion auftreten. Sie kann beim Zusammentreffen der folgenden Faktoren
auftreten:
1. hohe
relative Luftfeuchtigkeit, 2. bestimmte Salze (z.B. Chloride) und 3. Störstellen
in der Beschichtung, die praktisch immer vorhanden sind.
Die Filiformkorrosion hat normalerweise keinen Einfluss auf die Statik, doch ist das äußere Erscheinungsbild der Beschichtung ganz erheblich beeinträchtigt. Nach heutigem Wissenstand kann mit einer Voranodisation Filiformkorrosion vermieden werden. Deshalb empfehlen wir für eine Beschichtung, die in filiformkorrosionsgefährdeter Umgebung eingesetzt werden soll, dringend diese Voranodisation nach den Vorschriften der GSB. (Ausschreibungsvorschlag) Das ifo Institut für Oberflächentechnik hat uns mit den Urkunden I 2 A 057/R für die Duraflon-Beschichtung und I 2 A 115/R für die PUR-Beschichtung das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis erteilt.

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